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Weihnachtsturnier Bericht 2013

Fanprojekt Weihnachts-Cup 2013 in der Don Bosco Soccerhalle Trier-West

Am 3. Advent war es wieder soweit. Das Fanprojekt Trier lud ein zum mittlerweile schon traditionellen Weihnachts-Cup in der Don Bosco Soccerhalle Trier-West.
In diesem Jahr traten insgesamt 7 Teams aus der Fanszene von Eintracht Trier gegeneinander an, um den Siegerpokal mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Nach spannenden Vorrundenspielen setzte sich im ersten Halbfinale das Team der Metro Stars I gegen das Team der Schang Crew mit 4:3 durch. Im zweiten Halbfinale gewann das Team des SV Treverorum mit 3:1 gegen den Vorjahressieger Hugos Hexenkessel.
In einem leidenschaftlich von beiden Mannschaften geführtem Finale besiegte schließlich das Team des SV Treverorum die Metro Stars I mit 4:2.
Das kleine Finale um Platz 3 gewann Hugos Hexenkessel gegen die Schang Crew mit 8:3

Das Fanprojekt Trier bedankt sich bei allen Spielern für ein faires und gutes Turnier und wünscht allen Beteiligten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

 

Pressemitteilung BAG Fanthematik

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG)
Pressemitteilung

Mainz/ Jena/ Bielefeld, den 10.12.2013

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) kritisiert öffentliche Äußerungen  zur Fanthematik.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) kritisiert Aussagen des Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, welcher in einem Interview mit der NOZ äußerte: „wenn es um rohe Gewalt geht, helfen keine Fanprojekte.“ Auch die Aussage von DFL Geschäftsführer Andreas Rettig, „Diese Vögel werden wir nicht erreichen. Da sind wir überfordert und bleiben auf Hilfe Dritter angewiesen“, ist wenig hilfreich.

Zunächst sind diese Aussagen aus Sicht der BAG weder belegbar noch verifizierbar. Gleichzeitig ist jedoch die Wirksamkeit von Prävention nicht konkret messbar. Man sollte sich jedoch gelegentlich vor Augen führen, wie sich die Situation in den Stadien vor der Einrichtung der ersten Fanprojekte darstellte, nämlich deutlich problematischer. Desweiteren darf man nicht ausblenden, dass sich seit dieser Zeit die Zuschauerzahlen drastisch erhöht haben.

Zudem sollte hinterfragt werden, welche Maßnahmen hat es darüber hinaus gegen Gewalt im Fußballumfeld gegeben hat. Diese waren zumeist repressiver Natur. Es wurde vorrangig die Präsenz der Polizei verstärkt, was zu entsprechenden Kosten führte. Das Vorgehen der Polizei im Fußballumfeld war teilweise auch von Fehleinschätzungen und unverhältnismäßigem Eingreifen geprägt. In der Folge ist in großen Teilen der aktiven Fanszenen ein „Feindbild Polizei“ entstanden. Das häufige Gleichsetzen der Anwendung von Pyrotechnik mit Gewalt hat dies enorm verstärkt.

Demgegenüber sind Fanprojekte bis heute trotz des seit Juli 2013 vorbildlich verbesserten Engagements von DFB und DFL oft nicht ausreichend ausgestattet. So können diese ihrem Auftrag im Grunde nie zu 100% nachkommen, noch dazu vor dem Hintergrund ständig steigender Anforderungen. Die Personalstärke, die das NKSS bereits 1993 gefordert hat, ist von den wenigsten Fanprojekte je erreicht worden. Die Zuschauerzahlen haben sich seit dieser Zeit hingegen verdoppelt. Fanprojekte können jedoch durchaus „diese Vögel“ erreichen und etwas gegen „rohe Gewalt“ tun, insbesondere durch das Aktivieren der schweigenden Masse im Sinne einer Selbstregulierung. Hierzu ist eine intensive Beziehungsarbeit mit den Fanszenen notwendig. Diese ist extrem zeitaufwendig und beinhaltet vor allem auch das Aufsuchen von Treffpunkten einzelner Gruppen oder das Anbieten von Treffpunkten. Der Aufbau eines erforderlichen Vertrauensverhältnisses braucht Zeit und Kontinuität, insbesondere im personellen Bereich. Verschiedene örtliche Fanprojekte wurden erst in den letzten Jahren eingerichtet und brauchen die nötige Zeit, um nachhaltig Wirkung entfalten zu können. Im Vergleich dazu haben zunehmende repressive Maßnahmen seit den 80er Jahren eben nicht die gewünschten Ergebnisse erzeugt, und teilweise die Konflikte noch verschärft.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte warnt daher eindringlich vor überzogenen Maßnahmen. Vielmehr müssen Verbände, Vereine und Polizei die Fanprojekte endlich nachhaltig und angemessen in die Vor- und Nachbereitung der Spieltage einbinden, deren beratende und vermittelnde Rolle auf Augenhöhe anerkennen und alle Fanprojekt-Standorte von der öffentlichen Hand den NKSS-Vorgaben entsprechend ausgestattet werden.

 

i.A. Thomas Beckmann / Matthias Stein
BAG Sprecher

 

Insane Karitativ

Insane Karitativ: Kleidersammlung ein Riesenerfolg!

Am 10. November sammelten wir ja bekanntlich beim Heimspiel gegen den FC Homburg Klamotten, um notbedürftigen Menschen in Trier unter die Arme zu greifen. Trotz Anlaufschwierigkeiten und ein wenig Diskussion mit der Polizei, die nicht so erfreut über das Sammeln vor dem Haupteingang war, werten wir die Kleidersammlung als Erfolg. Mehr Säcke als erwartet, bedeuten mehr Spenden als erhofft!

Wir bedanken uns bei allen Spendern für: 61 Hosen, 152 T-Shirts, 114 Pullis, 17 Paar Schuhe, 13 Schals, 14 Jogginghosen, 9 Schlafanzüge, 7 Unterhosen, 7 Blusen, 26 Hemden, 48 Jacken, 1 Anzug, 5 Unterhemden, 4 Mäntel, 15 Strickpullis, 12 Westen, 9 Röcke, 1 Kleid, 25 Mützen, 10 Paar Socken, 4 BH´s, 3 Taschen (Handtasche, Reisetasche, Schulranzen), 1 Babyschlafsack, 2 Decken, 1 Morgenmantel und 6 Paar Handschuhe!

Danke an alle Spender! Vergangene Woche überreichten wir in Anwesenheit des Fanprojekts die gesammelten Säcke dem “Umsonstladen Trier-Nord”!

Eintracht macht stark!
Isane Ultra

 

Pressemitteilung BAG Stadionverbotsrichtlinien

BAG Pressemitteilung
Mainz/Jena/Karlsruhe, den 25.11. 2013

BAG Fanprojekte zu neuen Stadionverbotsrichtlinien: Mehr Transparenz und Präzision statt Verschärfung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der Fanprojekte reagiert erstaunt auf die Meldung von Spiegel Online, in der der die im Januar 2014 in Kraft tretenden neuen Stadionverbotsrichtlinien des Deutschen Fußball-Bundes einseitig als „Verschärfung“ dargestellt werden. Aus Sicht der BAG, die in der federführenden AG Stadionverbote der DFB-Kommission „Sicherheit, Prävention und Fußballkultur“ mitgewirkt hat, handelt es sich bei den Neuerungen auch um erhebliche Präzisierungen und begrüßenswerte Verbesserungen der Richtlinien im Sinne der betroffenen Fans.
Die Meldung zu den Neuerungen der Stadionverbotsrichtlinien nimmt insbesondere die Ausweitung der Stadionverbotsdauer auf fünf Jahre in den Blick – leider ohne auch deren genaue Bedingungen darzustellen. Tatsächlich ist, nicht zuletzt unter erheblichem öffentlichem Druck, eine vierte Kategorie eingeführt worden, die ein Stadionverbot von bis zu 60 Monaten vorsieht. „Weitgehend untergegangen ist jedoch leider, dass dies ausschließlich für Personen vorgesehen ist, gegen die ein laufendes Stadionverbot vorliegt und die dennoch erneut auffällig werden“, sagt Volker Körenzig, Vertreter der BAG Fanprojekte. „Das ist eine wichtige Präzisierung.“ Zumal der Begriff des Wiederholungstäters, der in diesem Zusammenhang genannt wird, in den neuen Richtlinien anders gefasst ist: Als „Wiederholungstäter“ gilt nicht mehr, wer in der Vergangenheit ein – inzwischen abgelaufenes – Stadionverbot hatte, sondern, wer sich während eines geltenden Stadionverbots erneut etwas zuschulden kommen lässt. „Das ist eine Neuerung im Sinne des von Fanprojektseite, aber auch von den Fanorganisationen immer wieder geforderten Bewährungsgedankens und auch des Datenschutzes“, sagt Volker Körenzig. Ebenso ist es der AG gelungen, mehr Transparenz gegenüber den Fans zu ermöglichen und dem Eindruck entgegenzuwirken, dass Stadionverbote in Zukunft willkürlich ausgesprochen werden können.
Mehr Einzelfallgerechtigkeit
Aus Sicht der Fanprojekte sind neben dieser Verbesserung noch weitere zu nennen. Etwa die nun enthaltene Empfehlung, vor Aussprache des Stadionverbots eine Stellungnahme des Betroffenen einzuholen. Ebenso die stärkere Berücksichtigung der Umstände – dazu gehören etwa Alter des Betroffenen und die vorhandene Einsicht. Bei Minderjährigen sind die Eltern einzubeziehen. Des Weiteren sind durch die möglichen pädagogischen Alternativen hinsichtlich Aussetzung, Reduzierung und Aufhebung eines Stadionverbotes weitere positive Veränderungen erreicht worden. Bei Einwilligung des Betroffenen sollen vor Aussprache des Stadionverbots zudem Informationen bei Fanprojekt, Fan- oder Sicherheitsbeauftragtem eingeholt werden. „Eine stärkere Einzelfallprüfung und Einbeziehung des Bezugsvereins gehören seit Langem zu den zentralen Forderungen, auch von Fanseite“, so Volker Körenzig. „Wir denken, dass hier entscheidende Verbesserungen erzielt worden sind.“ Die Stadionverbotsbeauftragte der Vereine sind nun aufgefordert, diese positiven Neuerungen auch optimal im Sinne der betroffenen Fans anzuwenden.
2Stadionverbote sind ein sensibles Thema, bei Fans, Verbänden und Vereinen, aber auch in der öffentlichen Diskussion über Fußball und Sicherheit. Allzu leicht kommt es hier zu lauten Rufen nach immer mehr und immer längeren Verboten auf der einen Seite, während auf der anderen der Eindruck entsteht, es werde immer härter sanktioniert und von Stadionverboten betroffene Personen in der Szene mitunter den Rang von Märtyrern erhalten. Gerade deswegen ist eine differenzierte Berichterstattung nötig, die sich auch die Mühe macht, die einzelnen Bestimmungen zu studieren, statt vorschnell auf eine schlagzeilenträchtige, aber einseitige Darstellung zu setzen.
Die BAG hat eine Übersicht zu den – positiven – Neuerungen der am 1. Januar 2014 in Kraft tretenden Stadionverbotsrichtlinien zusammengestellt.
Dies könnt ihr hier downloaden: Neuerungen SV Richtlinien
Für Erläuterungen und Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Für die BAG der Fanprojekte
Volker Körenzig Sprecher BAG Süd
E-Mail: volker.koerenzig@bag-fanprojekte.de

Fanprojektfahrt nach Kassel

Fanprojektfahrt nach Kassel am 07.12.2013

Zum Auswärtsspiel der Eintracht in Kassel am 07.12.2013 bieten wir wieder eine Fanprojektfahrt an.

Abfahrt ist um 8.30 Uhr am Exhaus / Rückkkehr ca. 21.00 Uhr

Wer nach Kassel mitfahren möchte, kann sich unter fanprojekt@exhaus.de anmelden.
Minderjährige Mitfahrer benötigen zudem eine Erlaubnis ihrer Eltern um mitfahren zu können.
Das entsprechende Formular findet sich unter www.fanprojekt-trier.de, dort unter dem Menüpunkt Download.

Euer FP-Team

Weihnachts-Cup 2013

Fanprojekt Trier lädt zum Weihnachts-Cup 2013 (15.12.2013)

Am 15.12 ist es wieder soweit. Wie in den Jahren davor, findet auch in diesem Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit das allseits beliebte Hallenfußballturnier des Fanprojektes Trier in der Don Bosco- Soccerhalle Trier-West statt.
Unter idealen Hallenfußball-Bedingungen kämpfen dort Teams aus der Fanszene unserer Eintracht um den begehrten Weihnachts-Cup 2013.
Wenn ihr Lust habt mitzuspielen und ein eigenes Team an den Start zu bringen, dann könnt ihr euch bei uns unter 0151-28302919 oder unter fanprojekt@exhaus.de anmelden.

Gespielt wird mit vier Feldspielern und einem Torwart.
Eine Anmeldegebühr wird nicht erhoben.
Das Turnier beginnt um 13 Uhr und Anpfiff ist um 13.30 Uhr.