Letzte Beiträge

40 Jahre Exhaus

40 Jahre Exhaus – Das Jubiläumsfest am Freitag und Samstag, 11.Mai bis 12.Mai

 

Programm: Freitag, 11. Mai 2012 – 22:00 Uhr
40 Jahre Exhaus – Jubiläumsparty
unterschiedliche DJ´s rocken die Konzertsääle des Hauses (Line-up tba)

Samstag, 12. Mai 2012 – ab 14:00 Uhr (Graffiti Workshop ab 11:00 Uhr)
40 Jahre Exhaus – Das Familien- und Stadtteilfest (Tag der offenen Tür)

Jede Menge Action für klein und große ExhausbesucherInnen. Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen, deren Eltern, BesucherInnen und UnterstützerInnen des Hauses, Ehemalige. Ein abwechslungsreiches Programm, ganz im Stile des Exhauses erwartet die Besucher. Unter anderem haben wir folgendes geplant…

  • Schminkstand
  • Seifenblasenaktion
  • Entenangeln
  • Fotoausstellung “Exhaus – 40 Jahre Jugendkultur” im Haupthaus
  • Hausführungen

Bühnenprogramm

  • 14:00 Uhr bis 14:45 – Arabische Livemusik auf unserer Sommerbühne
  • 15:00 Uhr bis 15:45 – Talkrunde zum Thema “40 Jahre Exhaus – 40 Jahre Kinder-Jugend-Kultur”
  • 16:00 Uhr bis 16:30 – Stelzart
  • 16:30 Uhr bis ca. 19:30 – Jugendbühne im Rahmen der Jugendkulturwoche 2012
    (Jede Menge Jugendkultur vom HIP-HOP-Dance bis zu Jugendbandprojekten des DBH und unserer Rockstation)
  • ab 19:30 – gemütlicher Ausklang im Exhaus-Biergarten

Morgens ab 11:00 Uhr planen wir einen Graffiti-Workshop im Rahmen der Jugendkulturwoche 2012. In diesem ca. 3-stündigen Workshop (offen für alle interessierten Kinder und Jugendlichen) wollen wir dieGrundlagen erlernen/verfeinern um zum Abschluss gemeinsam einen Teil derordbadwand in neuem Glanz erscheinen zu lassen.

Für Verpflegung und Getränke zu fairen Preisen wird natürlich gesorgt sein! Wir freuen uns auf viele BesucherInnen…

…Feiert mit uns!

 

U-18 Fahrt nach Leverkusen

U-18 Fahrt des Fanprojektes zum Regionalligaspiel Bayer Leverkusen gegen SVE am Freitag, 04.Mai 2012 im Ulrich Haberland Stadion/Leverkusen

Das Fanprojekt bietet zum Spiel gegen Bayer Leverkusen II wieder eine U-18 Fahrt an.

Der Fahrtpreis beträgt 5 Euro, die Eintrittskarte ist selber zu erwerben.

Wie ihr wisst, gilt bei U-18 Fahrten ein generelles Alkoholverbot, ausserdem ist die Busfahrt auch rauchfrei. Da ihr unter 18 Jahren seit, braucht ihr einen entsprechgenden Anmeldebogen, den ihr unter Main Menu/Download runterladen könnt.
Direkt anmelden könnt ihr euch dann unter 0651-99 17 308 oder unter fanprojekt@exhaus.de

Abfahrt wird um 16.00 Uhr vor dem Fanprojekt sein. Zurück in Trier werden wir gegen 23.00 Uhr sein.

 

Stellungnahme Fanprojekt: Gegen den Trend

Gegen den Trend

„Randale an der A1. Polizeischuss gegen Hooligans“, „Fan-Chaoten verwüsten Rastplatz – Warnschuss!“, „Polizei-Großaufgebot stoppt randalierende Eintracht-Fans“. So oder so ähnlich lauten die Schlagzeilen der regionalen und überregionalen Presse zu den Vorkommnissen bei der Auswärtsfahrt Trierer Fans letzten Samstag nach Wuppertal.  Laut Presse waren Trierer Fans verantwortlich für einen Angriff auf Familienväter, die auf der Durchreise waren, haben auf Raststätten eine Spur der Verwüstung hinterlassen sowie Polizeibeamte bei der Durchführung ihrer Aufgaben massiv bedroht und angegriffen, dass diese sich nur noch mit Pfefferspray, einem hohen Aufgebot an Verstärkung und einem Warnschuss zur Wehr setzen konnten.
Wer diese Zeilen liest, kommt nicht umhin anzunehmen, wer auf Fußballfans trifft, hat um Leib und Leben zu fürchten.  Es muss ja schon so schlimm sein, das es selbst eines Warnschusses bedarf, um Recht und Ordnung wieder herzustellen.  Mitunter kann sich der geneigte Leser emotional nicht der Vorstellung entziehen, diesen Chaoten mal so richtig zu zeigen, was gutes Benehmen in der Öffentlichkeit bedeutet.

Lässt man als vernunftbegabter erwachsener Mensch nun die Emotionen sacken und versucht die Dinge differenzierter zu betrachten, so wird man allzu gerne dem Verdacht ausgesetzt  Sachverhalte zu verharmlosen. Wie kann man nur solches Fehlverhalten schönreden, wo doch alles so schlimm ist. Nun sind die Dinge doch oft anders, als sie scheinen. Dies gilt auch für Menschen, die nicht unbedingt als Sympathieträger im Sport gelten. Auch hier gilt das Recht, Menschen nicht schon im Vorfeld zu verurteilen, sie so abzustempeln, dass sie nur schwerlich eine Lobby finden ihre Sicht der Dinge zu schildern und auch entsprechendes Gehör zu finden.

Natürlich ist aggressives Verhalten auf Raststätten, in und an Fußballstadien und in der Gesellschaft generell abzulehnen. Wer will das? Aber es ist da und es stellt sich letztendlich die Frage wie geht man damit um bzw. wie steht die Reaktion zum entsprechenden Verhalten. Und da kommen einem nach vielen Jahren Sozialarbeit immer noch Zweifel an einer entsprechenden Verhältnismäßigkeit der Mittel. Warnschüsse, Pfefferspray, kann das die Lösung sein Verhaltensänderungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen herbeizuführen. Gerade jüngere Fans werden damit bestimmt nicht angehalten ein positives Bild von einem Staatswesen mit nach Hause zu nehmen.  Eine abschreckende Wirkung hat ein solcher Einsatz schon, allerdings eher in Bezug Jugendlicher zu seiner Staatsmacht.

Auch wenn es nur wenige hören wollen, Fußballfans, in ihrer intensiveren Form Ultras genannt, sind keine Schwerverbrecher. Sie sind immer noch junge Menschen, die geregelten bürgerlichen Beschäftigungen nachgehen oder in Ausbildungsverhältnissen stecken.  Dies heißt bestimmt nicht alles blind gut zu heißen, sondern sich kritisch aber letztendlich fair mit ihnen auseinander zu setzen.

Presseerklärung BAG zu Gästefanverboten

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte
Presseerklärung Jena/Mainz 13.04.2012

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte zu behördlichen Gästefan-Verboten

Zum Punktspiel der 2. Bundesliga des FC St. Pauli gegen FC Hansa Rostock am 22.04.2012 in Hamburg wurde seitens der Polizei dem gastgebenden  Verein mittels einer Verfügung untersagt, Gästetickets an Fans des FC Hansa Rostock zu verkaufen. Dieser Vorgang ist in der Bundesligageschichte einmalig und würde bei einer endgültigen Entscheidung einen Präzedenzfall in Deutschland hervorrufen.
Das Verbot eines Verkaufes von Gästetickets gleicht einer Kriminalisierung aller Hansafans und verschärft die vorherrschende Stigmatisierung der Fußballfans als „potenzielle Störer“ und „Krawallmacher“.
Gerade in Anbetracht des Umdenkens beim DFB, dass ein Gästefanverbot weder durchzusetzen noch zielführend ist, lehnt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte e.V. (BAG) diese Art der Reglementierung ab und fordert ein Umdenken der Sicherheitsbehörden und der Polizei. Ein solch repressives Mittel ist keine Lösung und trägt weiter zu einer Manifestierung von Feindbildern bei.
Die BAG unterstützt ausdrücklich die Reaktionen der betroffenen Vereine FC St. Pauli und FC Hansa Rostock, welche sich damit für ihre Anhängerschaft stark machen.

i.A. Matthias Stein
BAG Sprecher

 

Fanprojekt vorübergehend geschlossen

Fanprojekt am Dienstag, 27.03.12 geschlossen

Liebe Eintracht-Fans,
da das FP-Team am kommenden Dienstag, den 27.03.12 einen wichtigen Termin beim Jugendhilfeausschuss des Landkreises Trier-Saarburg wahrzunehmen hat, muss das Fanprojekt leider geschlossen bleiben. Danach geht es wieder mit den regulären Öffnungszeiten wie gewohnt weiter.

Euer FP-Team

 

Antirassismus Wochen

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 12. -25. März
Kampagne Rassismus fängt im Kopf an!

Vom 12. bis 25. März finden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt.
Die Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) veröffentlicht in diesem Rahmen die Broschüre „Unsere Kurve – Kein Platz für Rassismus“, in der auch das Fanprojekt Trier mit einem Beitrag vertreten ist.
Rassismus verstößt gegen die Menschenrechte und spaltet Gesellschaften. Als Folge der finanziellen Krise der vergangenen Jahre und einer fortschreitenden Ökonomisierung der Gesellschaft, die Menschen vorrangig nach einem wirtschaftlichen Nützlichkeitsprinzip beurteilt, sehen wir uns mit einer zunehmenden Entsolidarisierung innerhalb der Gesellschaft konfrontiert.
Diese leistet Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung Vorschub und bildet den Nährboden für Hass und Gewalt. Das beweisen nicht zuletzt die antimuslimisch motivierten Gewaltexzesse in Norwegen und die bekannt gewordene Mordserie der „Zwickauer Zelle“. Die Überwindung von Rassismus gehört daher zu den vordringlichsten Aufgaben in Europa.

Besonders hervorheben wollen wir begleitende Kampagne “Rassismus fängt im Kopf an!”
Die Kampagne soll deutlich machen, dass Rassismus keine naturgegebene Tatsache ist, sondern im Kopf beginnt und somit ein überwindbares Produkt unseres Denkens ist.

www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

Wer Interesse an Materialien zum Thema hat, z.B. Plakate, Postkartenmotive oder einen Videospot, kann diese direkt unter dem folgenden Link herunterladen
http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/materialien/rassismus-faengt-im-kopf-an/