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Fanguide Euro 2012

Hallo Eintracht Fans,

wer neben unserer allseits beliebten Eintracht noch Interesse für die anstehende Europameisterschaft aufbringen kann, dem sei folgender Link wärmstens ans Herz gelegt:

www.fanguide-em2012.de

Unsere Koordinationstelle Fanprojekte (KOS) bietet dort für den interessierten Fan allerlei Interessantes rund um die Euro 2012 in Polen/Ukraine an.
Also, bitte anklicken

Euer Fanprojekt-Team Trier

 

KOS Broschüre Denkanstoss

Pressemitteilung der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS): Broschüre “Denkanstoß!”

Gedenkstätten in den Spielorten der Fußball-Europameisterschaft 2012

Unter dem Titel „Denkanstoss!“ veröffentlichen die Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), der Interkulturelle Rat in Deutschland und als Kooperationspartner die DFB-Kulturstiftung gemeinsam eine Gedenkstätten-Broschüre zur EURO 2012.

Im Zentrum der Broschüre wird eine Auswahl von  Mahn- und Gedenkstätten in den acht Spielorten der Europameisterschaft vorgestellt, die  an den nationalsozialistischen Terror im 2. Weltkrieg erinnern. Auf 28 Seiten finden die Leser kurze Informationen zu den Geschehnissen in Polen und der Ukraine zwischen den Jahren 1939 bis 1945, speziell in den Spielorten der Europameisterschaft. Einige Fotos und Adressen zu den Gedenkstätten vor Ort, aber auch allgemeine Hinweise zu diesen historischen Orten, bereiten die Leser auf einen Besuch bestens vor.

Die Herausgeber erhoffen sich mit der Broschüre, dass deutsche Fußballfans ihren Besuch der Europameisterschaft nicht nur dem gemeinsamen Fußballerlebnis widmen, sondern sich auch Zeit zum besuch der kulturell und historischen Orte in beiden Gastgeberländern nehmen.

„Die Grundidee dieser Broschüre ist es, auf den völkerverbindenden Charakter der Euro 2012 hinzuweisen, jeglichem Rassismus eine klare Absage zu erteilen und auf die historische Lehre zu verweisen, worin Rassismus gipfeln kann“, sagt Mitinitiator Gerd Wagner von der KOS.

Bekanntermaßen werden einige Spieler der deutschen Nationalmannschaft mit Vertretern des DFB die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau kurz vor der EURO besuchen, der Opfer des Holocaust gedenken und ohne größere Öffentlichkeit in aller Stille ehren. „Mit „Denkanstoss!“ wollen wir im Sinne der Nachhaltigkeit den Besuch der DFB-Delegation untermauern und ein Signal an die Fans setzen, die nach Polen und in die Ukraine zur EURO reisen. Dem Anliegen trug auch der DFB-Präsident, Wolfgang Niersbach, Rechnung. Er ließ es sich nicht nehmen, einige Worte zum Geleit zu formulieren“, ergänzt Gerd Wagner.

Vorgestellt wird die Gedenkstätten-Broschüre im Rahmen des EM-Vorbereitungsländerspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Israel am 31. Mai 2012 in Leipzig. Die Broschüre ist ein wichtiger Bestandteil eines umfassenden  Fanbetreuungsprogramms, das die KOS im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes an den Spielorten der deutschen Mannschaft bei der EURO 2012 organisiert. Deren Kernstück ist die mobile Fanbotschaft, die allen Reisenden in den Austragungsorten mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Aber auch das Fanzine „Helmut“ wird wieder am Start sein, das sich bereits bei der WM 2010 in Südafrika bewährt hat.

Die Broschüre liegt an der deutschen Fanbotschaft kostenlos aus. Zusätzlich wird „Denkanstoss!“ u.a. an Fans, die mit organisierten Fahrten über die Fanprojekte reisen, verteilt.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen bei der Koordinationsstelle Fanprojekte Herr Gerd Wagner (Tel: 069/6700- 391, wagner@dsj.de) zur Verfügung.

Die Broschüre könnt ihr hier herunterladen.

40 Jahre Exhaus

40 Jahre Exhaus – Das Jubiläumsfest am Freitag und Samstag, 11.Mai bis 12.Mai

 

Programm: Freitag, 11. Mai 2012 – 22:00 Uhr
40 Jahre Exhaus – Jubiläumsparty
unterschiedliche DJ´s rocken die Konzertsääle des Hauses (Line-up tba)

Samstag, 12. Mai 2012 – ab 14:00 Uhr (Graffiti Workshop ab 11:00 Uhr)
40 Jahre Exhaus – Das Familien- und Stadtteilfest (Tag der offenen Tür)

Jede Menge Action für klein und große ExhausbesucherInnen. Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen, deren Eltern, BesucherInnen und UnterstützerInnen des Hauses, Ehemalige. Ein abwechslungsreiches Programm, ganz im Stile des Exhauses erwartet die Besucher. Unter anderem haben wir folgendes geplant…

  • Schminkstand
  • Seifenblasenaktion
  • Entenangeln
  • Fotoausstellung “Exhaus – 40 Jahre Jugendkultur” im Haupthaus
  • Hausführungen

Bühnenprogramm

  • 14:00 Uhr bis 14:45 – Arabische Livemusik auf unserer Sommerbühne
  • 15:00 Uhr bis 15:45 – Talkrunde zum Thema “40 Jahre Exhaus – 40 Jahre Kinder-Jugend-Kultur”
  • 16:00 Uhr bis 16:30 – Stelzart
  • 16:30 Uhr bis ca. 19:30 – Jugendbühne im Rahmen der Jugendkulturwoche 2012
    (Jede Menge Jugendkultur vom HIP-HOP-Dance bis zu Jugendbandprojekten des DBH und unserer Rockstation)
  • ab 19:30 – gemütlicher Ausklang im Exhaus-Biergarten

Morgens ab 11:00 Uhr planen wir einen Graffiti-Workshop im Rahmen der Jugendkulturwoche 2012. In diesem ca. 3-stündigen Workshop (offen für alle interessierten Kinder und Jugendlichen) wollen wir dieGrundlagen erlernen/verfeinern um zum Abschluss gemeinsam einen Teil derordbadwand in neuem Glanz erscheinen zu lassen.

Für Verpflegung und Getränke zu fairen Preisen wird natürlich gesorgt sein! Wir freuen uns auf viele BesucherInnen…

…Feiert mit uns!

 

U-18 Fahrt nach Leverkusen

U-18 Fahrt des Fanprojektes zum Regionalligaspiel Bayer Leverkusen gegen SVE am Freitag, 04.Mai 2012 im Ulrich Haberland Stadion/Leverkusen

Das Fanprojekt bietet zum Spiel gegen Bayer Leverkusen II wieder eine U-18 Fahrt an.

Der Fahrtpreis beträgt 5 Euro, die Eintrittskarte ist selber zu erwerben.

Wie ihr wisst, gilt bei U-18 Fahrten ein generelles Alkoholverbot, ausserdem ist die Busfahrt auch rauchfrei. Da ihr unter 18 Jahren seit, braucht ihr einen entsprechgenden Anmeldebogen, den ihr unter Main Menu/Download runterladen könnt.
Direkt anmelden könnt ihr euch dann unter 0651-99 17 308 oder unter fanprojekt@exhaus.de

Abfahrt wird um 16.00 Uhr vor dem Fanprojekt sein. Zurück in Trier werden wir gegen 23.00 Uhr sein.

 

Stellungnahme Fanprojekt: Gegen den Trend

Gegen den Trend

„Randale an der A1. Polizeischuss gegen Hooligans“, „Fan-Chaoten verwüsten Rastplatz – Warnschuss!“, „Polizei-Großaufgebot stoppt randalierende Eintracht-Fans“. So oder so ähnlich lauten die Schlagzeilen der regionalen und überregionalen Presse zu den Vorkommnissen bei der Auswärtsfahrt Trierer Fans letzten Samstag nach Wuppertal.  Laut Presse waren Trierer Fans verantwortlich für einen Angriff auf Familienväter, die auf der Durchreise waren, haben auf Raststätten eine Spur der Verwüstung hinterlassen sowie Polizeibeamte bei der Durchführung ihrer Aufgaben massiv bedroht und angegriffen, dass diese sich nur noch mit Pfefferspray, einem hohen Aufgebot an Verstärkung und einem Warnschuss zur Wehr setzen konnten.
Wer diese Zeilen liest, kommt nicht umhin anzunehmen, wer auf Fußballfans trifft, hat um Leib und Leben zu fürchten.  Es muss ja schon so schlimm sein, das es selbst eines Warnschusses bedarf, um Recht und Ordnung wieder herzustellen.  Mitunter kann sich der geneigte Leser emotional nicht der Vorstellung entziehen, diesen Chaoten mal so richtig zu zeigen, was gutes Benehmen in der Öffentlichkeit bedeutet.

Lässt man als vernunftbegabter erwachsener Mensch nun die Emotionen sacken und versucht die Dinge differenzierter zu betrachten, so wird man allzu gerne dem Verdacht ausgesetzt  Sachverhalte zu verharmlosen. Wie kann man nur solches Fehlverhalten schönreden, wo doch alles so schlimm ist. Nun sind die Dinge doch oft anders, als sie scheinen. Dies gilt auch für Menschen, die nicht unbedingt als Sympathieträger im Sport gelten. Auch hier gilt das Recht, Menschen nicht schon im Vorfeld zu verurteilen, sie so abzustempeln, dass sie nur schwerlich eine Lobby finden ihre Sicht der Dinge zu schildern und auch entsprechendes Gehör zu finden.

Natürlich ist aggressives Verhalten auf Raststätten, in und an Fußballstadien und in der Gesellschaft generell abzulehnen. Wer will das? Aber es ist da und es stellt sich letztendlich die Frage wie geht man damit um bzw. wie steht die Reaktion zum entsprechenden Verhalten. Und da kommen einem nach vielen Jahren Sozialarbeit immer noch Zweifel an einer entsprechenden Verhältnismäßigkeit der Mittel. Warnschüsse, Pfefferspray, kann das die Lösung sein Verhaltensänderungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen herbeizuführen. Gerade jüngere Fans werden damit bestimmt nicht angehalten ein positives Bild von einem Staatswesen mit nach Hause zu nehmen.  Eine abschreckende Wirkung hat ein solcher Einsatz schon, allerdings eher in Bezug Jugendlicher zu seiner Staatsmacht.

Auch wenn es nur wenige hören wollen, Fußballfans, in ihrer intensiveren Form Ultras genannt, sind keine Schwerverbrecher. Sie sind immer noch junge Menschen, die geregelten bürgerlichen Beschäftigungen nachgehen oder in Ausbildungsverhältnissen stecken.  Dies heißt bestimmt nicht alles blind gut zu heißen, sondern sich kritisch aber letztendlich fair mit ihnen auseinander zu setzen.

Presseerklärung BAG zu Gästefanverboten

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte
Presseerklärung Jena/Mainz 13.04.2012

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte zu behördlichen Gästefan-Verboten

Zum Punktspiel der 2. Bundesliga des FC St. Pauli gegen FC Hansa Rostock am 22.04.2012 in Hamburg wurde seitens der Polizei dem gastgebenden  Verein mittels einer Verfügung untersagt, Gästetickets an Fans des FC Hansa Rostock zu verkaufen. Dieser Vorgang ist in der Bundesligageschichte einmalig und würde bei einer endgültigen Entscheidung einen Präzedenzfall in Deutschland hervorrufen.
Das Verbot eines Verkaufes von Gästetickets gleicht einer Kriminalisierung aller Hansafans und verschärft die vorherrschende Stigmatisierung der Fußballfans als „potenzielle Störer“ und „Krawallmacher“.
Gerade in Anbetracht des Umdenkens beim DFB, dass ein Gästefanverbot weder durchzusetzen noch zielführend ist, lehnt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte e.V. (BAG) diese Art der Reglementierung ab und fordert ein Umdenken der Sicherheitsbehörden und der Polizei. Ein solch repressives Mittel ist keine Lösung und trägt weiter zu einer Manifestierung von Feindbildern bei.
Die BAG unterstützt ausdrücklich die Reaktionen der betroffenen Vereine FC St. Pauli und FC Hansa Rostock, welche sich damit für ihre Anhängerschaft stark machen.

i.A. Matthias Stein
BAG Sprecher