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Ankündigung Fanprojekt Weihnachtscup 2011

weihncup 2011

Fanprojekt Weihnachts-Cup 2010

Hallo Eintracht Fans,
am Sonntag -18. Dezember 2011 ab 14:00 Uhr- ist es wieder soweit. Das Fanprojekt Trier veranstaltet zum dritten Mal den Fanprojekt Weihnachtscup für alle Fans der Trierer Eintracht in der „Soccerhalle“ des Don Bosco-Jugendwerks (Gneisenaustraße 31, 54294 Trier).

Eingeladen sind alle Mannschaften, die Spaß an der Trierer Eintracht und am Hallenfußball haben und gerne den Fanprojekt Weihnachts-Cup gewinnen möchten.
Jede Mannschaft kann maximal 10 Spieler mitbringen. Ein Startgeld wird dieses Jahr nicht erhoben. Gespielt wird mit 4 Feldspielern und 1 Torwart.

Anmeldeschluss ist der 16.12. Danach kann der Spielplan und die Spielzeiten bekannt gegeben werden. Einen Anmeldebogen findet ihr unter MainMenu/Download. Abgeben könnt ihr den Anmeldebogen im Fanprojekt oder schreibt uns eine Email an: fanprojekt@exhaus.de.

Verhungern und Verdursten muss auch keiner. Kaffee, Kuchen sowie Würstchen und nicht-alkoholische Getränke werden angeboten. Die Einnahmen hierfür kommen einem guten Zweck zugute.

Auf Alkoholisches muss allerdings verzichtet werden, weil dieser in den Räumlichkeiten des Don Bosco-Jugendwerks nicht erlaubt ist. Bitte auch keine alkoholischen Getränke mitbringen.

Auf spannende und faire Spiele
Euer Fanprojekt-Team

 

Feier 10 Jahre Supporters Club Trier

Supporters Club feiert 10-jähriges Bestehen

Er ist nun schon zehn Jahre alt und aus der Fanszene nicht mehr wegzudenken: Der Supporters Club Trier hat sich zu einer festen Größe bei der Trierer Eintracht entwickelt. Neben dem „Alltagsgeschäft“, den Bussen, Choreographien und dem Büdchenverkauf, hat sich der SCT auch außerhalb des Stadions engagiert. Der „Supporters Cup“ erfreute sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit, ebenso gehörten Partys wie das Sommerfest oder auch die 5-Jahre-Party fest zum Programm.

Natürlich wird auch die Jahreszahl zehn gebührend gefeiert! Am kommenden Samstag, dem 26.11., lädt der SCT alle Fans, Spieler und Verantwortliche der Eintracht zur 10-Jahres-Party in den Balkensaal des Ex-Haus ein. Das Programm ist vielseitig: Zuerst heizt euch die Rock/Pop-Coverband Replay mächtig ein. Anschließend tritt kein geringerer als das Trierer Original Helmut Leiendecker mit seiner Bloas auf!

Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt kostet 4€ für SCT-Mitglieder und 6€ für Nichtmitglieder. Die Getränkpreise sind fanfreundlich: Alle Getränke (Softdrinks, Mineralwasser und Viez 0,4l, Bier 0,33l) kosten 1,50€! Außerdem werden als Snack Wiener Würstchen mit Brötchen angeboten.

Der Supporters Club freut sich auch euer kommen!

Pressemitteilung BAG zum „Runden Tisch“

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG)
Presseerklärung

Jena/Mainz 17.11.2011

BAG der Fanprojekte fühlt sich durch „Runden Tisch“ bestätigt

Mit großem Interesse haben die Mitarbeiter/innen der in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) organisierten Fanprojekte die Ergebnisse des sogenannten „Runden Tisches“ im Bundesinnenministerium zur Kenntnis genommen. Die Feststellungen, dass sich die Zahl der Fans, welche ernsthafte Probleme bereiten, im Promillebereich bewegt, „Schnellschlüsse“ vermieden werden sollen, auf den Dialog mit den Fans gesetzt und Fanprojekte gestärkt werden sollen, bestätigt die BAG in ihrer zur Thematik dargelegten Haltung. Die Forderung der BAG zur Rückkehr zu Sachlichkeit und Verständigung wurde insofern erfüllt. Hinsichtlich der einzurichtenden „Task Force Sicherheit“ fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft neben der Teilnahme von Fanvertretern und der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) auch die Beteiligung des gewählten Vertreters der „AG Fandialog“ in der DFB-„Kommission Prävention & Sicherheit“ sowie von Vertreter/innen der Praktiker/innen aus der täglichen Arbeit mit Fußballfans, sprich der Fanbeauftragten der Vereine und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte.

Die Fanprojekte erwarten, dass der eingeschlagene Weg der Sachlichkeit und des Dialogs konsequent beibehalten wird.

i.A. Matthias Stein
BAG Sprecher

BAG mahnt zur Sachlichkeit

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG)

Presseerklärung
Jena/Mainz 03.11.2011

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte mahnt zur Sachlichkeit

Mit Besorgnis beobachtet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) die derzeitige Mediendebatte um eine angebliche Ausuferung der Gewalt bei und im Umfeld von Fußballspielen. Durch die enge Arbeit mit jungen Fußballfans und den direkten Kontakt in die lokalen Fanszenen ist es den Mitarbeitern/innen der Fanprojekte möglich, aktuelle Entwicklungen und Stimmungen zu registrieren und darauf angemessen zu reagieren.

Die BAG verfolgt mit Sorge die momentan ausufernde  Diskussion über die angebliche Gewaltzunahme im Rahmen von Fußballspielen. Vertreter von DFB und DFL,  aus Politik und Gesellschaft und die Polizei erwecken in ihren Ausführungen den Eindruck, dass der Besuch eines Fußballspiels zwangsläufig mit einer Gefährdung der eigenen Gesundheit und der Unversehrtheit des eigenen Leibes verbunden ist. Die aktuelle  Berichterstattung in den Medien führt zu einer Hysterie und geht völlig am Ziel einer sachgerechten und objektiven Auseinandersetzung mit dem Thema der Gewalt beim Fußball vorbei. In der öffentlichen Wahrnehmung wird ein Bild verfestigt, das nicht den Tatsachen entspricht und in dem bspw. die Verwendung von Pyrotechnik pauschal mit „Gewalt“ und „Randale“ gleichgesetzt wird, und die Ultra-Gruppierungen als alleinige Verantwortliche  für die aktuelle Lage dargestellt werden. Durch eine solche Sippenhaft einzelner Gruppen sowie die undifferenzierte Berichterstattung, die in weiten Teilen populistische Züge angenommen hat, kommt man dem Ziel der Verringerung der Gewalt beim Fußball keinen Schritt näher. Vielmehr steigt die Gefahr, dass durch die Darstellung falscher Tatsachen und die Panikmache  in vielen Presseberichten, die Gewalt im Umfeld des Fußballs noch weiter ansteigt und sich die Fronten weiter verhärten.

Die BAG fordert bei der derzeitigen Diskussion eine Rückkehr zu einer sachlichen und objektiven Berichterstattung und Debatte. Es sollte sich an sachliche Argumente und an Fakten gehalten werden. Dramatisierungen und Hysterie  führen  nicht zum Ziel, eher wirken sie sich kontraproduktiv aus. Unabdingbare Voraussetzung aus Sicht der BAG ist, dass es (weiterhin) einen Dialog mit den (betroffenen) Fußballfans/Ultras gibt. Nur durch den offenen und ehrlichen Austausch mit dieser Gruppe ist es möglich, aktuelle Meinungen und Entwicklungen aus den Fankurven zu registrieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln, die zielführend und nachhaltig scheinen. Hierzu gehören Verband und Liga mit den Fans/Ultras und deren Organisationen an einen gemeinsamen Tisch. Die Fanprojekte werden diesen Dialog gern auf den Weg bringen, moderieren und begleiten. Nach Ansicht der BAG ist nur über den Weg der Kommunikation und des Dialogs das Ziel zu erreichen, hinter dem alle Fußballfans stehen/stehen sollten: Weniger Gewalt beim Fußball.

i.A. Matthias Stein
BAG Sprecher

BAG Bundestreffen in Aachen

Fanprojekte stärken ihren Zusammenschluss durch Vereinsgründung

Samstag, den 24. September 2011

Vom 20.- 22. September fand die 18. Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) in Kooperation mit dem örtlichen Fanprojekt in Aachen statt.

Anwesend waren knapp einhundert MitarbeiterInnen aus 44 in der BAG organisierten und bundes-weit sozialpädagogisch arbeitenden Fanprojekten.

Im 22. Jahr der BAG vollzogen die sozialpädagogischen Fanprojekte einen historischen Schritt, in dem die Vertreter der Träger für eine Vereinsgründung der BAG votierten.
Im Zuge eines immer komplexer werdenden Aufgabenfeldes der Fansozialarbeit und der zunehmenden Anzahl von Fanprojekten ist diese Gründung ein zwingend notwendiger Schritt zur öffentlichen Anerkennung der professionellen sozialen Arbeit mit Jugendlichen im Fußballkontext.

In diesem Zusammenhang wurden Thomas Beckmann (Fanprojekt Mainz) und Matthias Stein (Fanprojekt Jena) als Vorsitzende einstimmig gewählt. Der Vorstand wird komplettiert durch weitere Mitarbeiter sozialpädagogischer Fanprojekte.

Ein thematischer Schwerpunkt der Bundestagung war der Dialog zwischen Polizei und Fanarbeit, welcher durch das Inkrafttreten der sog. „NRW-Initiative“ neue, aber nicht uneingeschränkt begrüßenswerte Impulse erhalten hat. „Das neue Polizei-Konzept des Landes NRW birgt die Gefahr, den Spielraum der Fansozialarbeit einzuschränken, weil es einen weitreichenden Ein-schnitt in die Grundrechte von Fußballfans ermöglicht. Die BAG setzt auf Prävention und sieht dieses Konzept als falsches Signal in Richtung Repression“ erläutert Sprecher Thomas Beckmann.

Weitere Themen der Tagung waren die Trägervielfalt in der Fanprojektelandschaft und deren unterschiedliche Auswirkungen auf den Arbeitsalltag der Fanprojektmitarbeiter sowie die U18-Arbeit, deren Rahmenbedingungen durch Spieltagsansetzungen und der nachlassenden Bereit-schaft der Vereine, dieses wichtige zukunftsorientierte pädagogische Angebot zu unterstützen, deutlich verschlechtert wird.

Die BAG bedankt sich beim Aachener Fanprojekt für die hervorragende Vorbereitung und Organisation der Tagung sowie bei Alemannia Aachen für die Gastfreundschaft auf dem Tivoli.

i. A. Thomas Beckmann / Matthias Stein
BAG Sprecher

Fanprojektfahrt zur KZ-Gedenkstätte Struthof

Bericht Rückblick auf KZ-Gedenkstättenfahrt nach Struthoff/Frankreich am 02.04 
Eintracht-Fans besuchen das ehemalige deutsche Konzentrationslager Natzweiler- Struthof.

Am frühen Morgen des 02.04.2011 machte sich das Fanprojekt mit einer kleinen  Delegation Eintracht-Fans auf den Weg zu einer Gedenkstättenfahrt in das ehemalige  deutsche Konzentrationslager Natzweiler-Struthof (Elsass).
Im Rahmen der Bildungsarbeit des Fanprojekts stand bei dieser Fahrt insbesondere die  tiefe Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und den Werten unserer  Demokratie im Vordergrund. Zwischen dem 1. Mai 1941 und dem 23. November 1944 war das Konzentrationslager  Natzweiler-Struthof ein Straf- und Arbeitslager der Nationalsozialisten  in dem etwa  55.000 Häftlinge aus ganz Europa deportiert wurden. Insgesamt starben über 22.000  Menschen an den schrecklichen Folgen der Haft oder wurden direkt ermordet.
Als Einführung in den Besuch des eigentlichen Lagers besuchten wir zunächst das 2005  errichtete Museum „Europäisches Zentrum des deportierten Widerstandskämpfers“. Das  Museum zeichnet auf über 2000 m² Ausstellungsfläche die Geschichte des europäischen  Widerstandes nach und dient als Ort der Informationen und des Nachdenkens.
An verschiedenen Computer-Terminals konnten zudem Informationen zu vielen anderen deutschen Konzentrationslagern recherchiert werden.  Bei der anschließenden Besichtigung des ehemaligen Lagergeländes sorgten  insbesondere die ehemaligen Gefangenenbaracken, das Lagergefängnis, die Räume für medizinische Experimente und Menschenversuche sowie das Krematorium und das  Gaszimmer für betroffene und nachdenkliche Gesichter.
Sichtlich bewegt verließen wir nach gut 3 Stunden informativer und beeindruckender  Besichtigung das Gelände mit der Erfahrung, dass diese Verbrechen nicht noch einmal passieren dürfe.