“Watt sähste?” Teil 3

Watt sähste? Folge 3 – Nicole Schmitz

 

In unserer heutigen Folge begrüßen wir herzlich Nicole Schmitz. Sie ist langjähriger Fan der Eintracht und als Fanfotografin eigentlich überall dabei.

 

Liebe Nicole, vielen Dank das du dir Zeit für uns genommen hast. Stell dich doch bitte zunächst unseren Lesern vor. Wie bist du Fan von Eintracht Trier geworden und was waren die bisherigen Highlights in deiner Fankarriere?

 

Mein Name ist Nicole Schmitz, ich bin 29 Jahre alt und komme aus Trier. Zu Eintracht Trier bin ich durch den Jugendtreff in Trier Ehrang gekommen. Erstmal nur ein paar Besuche 2004/2005 in Liga 2 wurde dies zur Routine am Wochenende. Als großer Borussia Dortmund und Eintracht Trier Fan war dann mein größtes Highlight am 22 August 2016 das DFB Pokalspiel. An diesem Tag war ich von morgens bis abends über 12h unterwegs und habe an die 1000 Fotos geschossen.  Ein weiteres Highlight an dem Tag war das der damalige Co Trainer Arno Michels  das Dortmund Trikot meiner Mutter und mir mit nach Dortmund genommen hat, dort auch von den verletzten Spielern unterschrieben gelassen hat und es dann wieder an uns zurück kam.

 

Wie wir wissen gehört an Spieltagen die Fotokamera unzertrennlich zu deiner Stadionausrüstung und man könnte dich sicherlich als Fanfotografin beschreiben. Wie bist du dazu gekommen?

Anfangs war es nur die Selfie Leidenschaft (hauptsächlich Fotos mit den Spielern). Daraus wurde nach einiger Zeit dann mein Hobby das Fotografieren und so entstanden dann jedes Wochenende mehrere hundert Bilder von den Spielen.

 

Was macht für dich die Faszination als Fotografin am Spieltag aus und welche Motive knippst du am liebsten?

Für jeden Fotograf gibt es Motive die man am liebsten ablichtet. Kar spezialisiert man sich auch auf seine Lieblingsspieler.

Ich versuche jeden Spieler gleich oft vor die Linse zu bekommen in der kurzen Zeit.  Manchmal werden es mehr portraitartige Bilder, aber in letzter Zeit lag der Fokus auf den Aktionsbildern.

Aber auch Fanaktionen von Insane Ultras halte ich sehr gerne mit meiner Kamera fest.

Manche der Jungs verwenden ab und zu die Bilder auch für Facebook oder Instagram was mich natürlich sehr freut.

 

Hast du schon einmal darüber nachgedacht die Fanfotografie zu professionalisieren oder möchtest du es als Hobby weiterbetreiben?

Da sich bisher noch nichts in Richtung professionelle Fanfotografie ergeben hat behalte ich diese sehr gerne noch als mein Hobby bei.

Sollte sich was in Zukunft ergeben kann ich darüber immer noch  nachdenken. Momentan ist es gut so wie es ist.

 

Neben der ersten Mannschaft schlägt dein Herz auch für die Jugend die du begleitest wann es nur geht. Wie kam es dazu und welche Nachwuchstalente haben das Potential für einen Sprung in die erste Mannschaft?

Nach der Abschaffung der zweiten Mannschaft vor einigen Jahren suchte ich ein alternatives Sonntagsprogramm und bin zur U19 bzw. zu deren Spiele gegangen.

Die letzten Jahre mit der U19 waren ja teilweise auch sehr erfolgreich und absolut schön zu fotografieren.  Einige Spieler sind ja heute in der ersten Mannschaft zu sehen.

Dieses Jahr konnte ich zeitlich nicht so oft zur U19.

Jedes Nachwuchstalent  ist individuell und wird seinen richtigen Weg gehen ob bei uns oder in einem anderen Verein.

 

Nicht nur bei der Eintracht, sondern auch bei anderen Sportvereinen der Region bist du gemeinsam mit deiner Mutter regelmäßig anzutreffen.  Wo zieht es euch hin, wenn ihr nicht grade im Moselstadion unterwegs seid und was macht aus deiner Sicht den Sport in der Region so attraktiv?

 

Meistens zieht es uns fußballmäßig noch zu den Heimspielen der Kooperationspartner SV Mehring oder des FSV Trier Tarforst.

Gründe hierfür sind meistens ehemalige Spieler der Eintracht die wir weiter unterstützen möchten. Treu nach dem Motto:

Die Vereine der Region und auch die Fans müssen zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.

Wenn wir dann nicht beim Fußball anzutreffen sind zieht es uns seit einigen Jahren in die Arena Trier. Früher noch zu TBB Trier Zeiten jetzt zu den Römerstrom Gladiators.

 

Vielen Dank für den Einblick in dein spannendes Hobby. Die letzten Worte gehören dir:

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Interview für euch zu geben und ich hoffe das wir uns alle schnell wieder im Moselstadion wieder sehen werden. Bleibt alle gesund und bis bald.