Gesprächsrunde über den Umgang mit Antiziganismus

Oswald Marschall, Sinto und erfolgreicher Amateurboxer erzählt über den immer noch vorhandenen Rassismus und die Diskriminierungen gegenüber Roma und Sinti sowie über ihre lange Verfolgungs- und Leidensgeschichte in den Zeiten des Völkermordes. Wir freuen uns auf eine spannende Gesprächsrunde mit ihm in den Räumlichkeiten des Fanprojektes.

Zur Person:
Oswald Marschall ist seit 1963 im deutschen Amateurboxsport aktiv und 1971 zum ersten Mal deutscher Nationalstaffelboxer. 1974 nahm er im deutschen Nationalteam an der Europameisterschaft in Kiew teil.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn gründete er den Boxclub Minden e.V. in seiner Heimatstadt, um durch Sportangebote, Ausstellungen, Bildungsangebote und Hausaufgabenhilfe dazu beitragen, das Selbstbewusstsein junger Sinti und Roma zu stärken und die Mehrheitsgesellschaft für die Anliegen von Sinti und Roma zu sensibilisieren.
In vielen bundesweiten Veranstaltungen gelingt es Oswald Marschall den immer noch vorhandenen Rassismus und die Diskriminierung gegenüber Roma und Sinti Jugendlichen näher zu bringen und sie hierfür zu sensibilisieren.