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Weihnachtscup 2014

fussballspielerFanprojekt Trier lädt ein zum Weihnachts-Cup 2014

Am Sonntag, den 07.Dezember ist es wieder soweit. Wie in den Jahren davor, findet auch dieses Jahr wieder das allseits beliebte Hallenfußballturnier des Fanprojektes Trier in der Don Bosco- Soccerhalle Trier-West (Gneisenaustrasse) statt.
Unter idealen Hallenfußball-Bedingungen kämpfen dort Teams aus der Fanszene unserer Eintracht um den begehrten Weihnachts-Cup 2014.

Wenn ihr Lust habt mitzuspielen und ein eigenes Team an den Start bringen wollt, dann könnt ihr euch bei uns unter 0151-22206989 oder 0651-9917308 (fanprojekt@exhaus.de) anmelden.

  • Gespielt wird mit vier Feldspielern und einem Torwart.
  • Eine Anmeldegebühr wird nicht erhoben. Das Turnier beginnt um 13 Uhr.
  • Die SoccerCup-Regeln könnt Ihr euch unter Download herunterladen.

Euer FP-Team

Fanprojektfahrt nach Worms

logo-fp-trierFanprojektfahrt nach Worms am Samstag 29.11.2014

Zum Regionalligaspiel unserer Eintracht bei der Wormser Wormatia am 29.11.2014 bieten wir wieder eine Fanprojektfahrt an.

Abfahrt ist am Samstag um 11 Uhr am Exhaus in Trier.

Unsere Rückkehr nach Trier wird gegen 18:30 Uhr erfolgen.

Die Fahrt kostet wie immer 5€, allerdings kein Alk und keine Kippen im Bus.

Anmelden könnt Ihr Euch bei uns im Büro im Exhaus, per Mail unter fanprojekt@exhaus.de, per Telefon unter 0651-99 17 30 8 oder 0151-22 2069 89.

Minderjährige Mitfahrer benötigen zudem eine Erlaubnis ihrer Eltern um mitfahren zu können. Das entsprechende Formular schicken wir Euch gerne per Email zu.

Dieses muss dann spätestens vor Fahrtantritt ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden.

Euer FP-Team

Pressemitteilung BAG zu HogeSa

icon bagPressemitteilung der BAG:

BAG besorgt anlässlich der “HoGeSa”-Demonstration
Rechte missbrauchen Demonstrationsrecht – das hat mit Fußball-Fankultur nicht zu tun

Mit großer Sorge hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte die Geschehnisse rund um die „HoGeSa“-Demo am vergangenen Sonntag in Köln wahrgenommen. Einmal mehr versuchen organisierte Rechte den Fußball zu missbrauchen, um ihre Ideologie von Ausgrenzung und Hass in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Am vergangenen Sonntag fand rund um den Kölner Hauptbahnhof die bisher größte Zusammenkunft der Kampagne „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) statt. Inzwischen ist von 3000 bis 4000 Teilnehmern, oder sogar mehr die Rede.

An dieser Stelle macht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekt ganz deutlich: Die teilnehmenden Neonazis und rechten Hooligans missbrauchen die mediale Aufmerksamkeit rund um den Fußball um Rassismus und Fremdenhass, getarnt unter dem Feindbild „gegen Salafisten“ in die Öffentlichkeit zu tragen, Ängste in der Bevölkerung zu schüren und so möglichst viele Unterstützer für ihre Ideologie zu sammeln. Dabei repräsentieren diese Personen nicht die deutsche Fankultur, wie sie aktuell in den Stadien vorzufinden ist. Gleichwohl beobachten die sozialpädagogischen Mitarbeiter in den über 55 Fanprojekten in den letzten Jahren ein konstantes Erstarken von rechten Hooligangruppen. “Das ist auch eine Konsequenz aus den Fehlern einiger Vereine im Umgang mit ihren Fanszenen sowie des polizeilichen Repressionsdrucks, der sich in erster Linie gegen Ultragruppierungen richtete, und dabei völlig außer Acht ließ, dass oft gerade diese Gruppen sich engagiert gegen Rassismus und Rechtsextremismus in den Kurven und für Toleranz und Antidiskriminierung einsetzten”, so BAG-Sprecher Matthias Stein.

Die Fanprojekte erwarten den Erhalt von Freiräumen für eine emanzipierte Fankultur, die sich gegen Diskriminierung und für Toleranz einsetzt. Die Sprecher des BAG-Westverbundes Ole Wolff (Fanprojekt Bielefeld) und Ralf Zänger (Fanprojekt Bochum) stellen fest: „Das Erstarken von rechten Hooligan-Gruppen an verschiedenen Standorten, die gezielt vor allem antidiskriminierend eingestell- te Ultra-Gruppen mit Gewalt aus den Stadien getrieben haben, war bereits ein deutliches Warnzeichen. Den aktuellen Höhepunkt stellen die offenbar gezielten Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten und Polizei vom Wochenende dar.“  Wir fordern nun umso mehr alle friedlichen gesellschaftlichen Kräfte auf, engagiert gegen diese Entwicklung zusammen zu stehen. Das betrifft die Führungsetagen der Profivereine, DFL und DFB ebenso, wie die vielen Ultragruppen, die sich tagtäglich positiv für „ihre“ Fankultur einsetzen. Es wäre fatal wenn antirassistisches und antifaschistisches Engagement zunehmend kriminalisiert würde.

Vor allem den verletzten Unbeteiligten und Polizeikräften wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung und eine rasche Genesung.

Fanprojektfahrt nach Kassel

logo-fp-trierFanprojektfahrt nach Kassel am Sonntag, 02.11.2014

Zum Regionalligaspiel unserer Eintracht beim KSV Hessen Kassel (Auestadion) am 02.11.2014 bieten wir wieder eine Fanprojektfahrt an.

Abfahrt ist am Sonntag, 02. November 2014 um 09:30 Uhr am Exhaus in Trier.
Unsere Rückkehr nach Trier wird gegen 20:00 Uhr erfolgen.

Die Fahrt kostet wie immer 5€, allerdings kein Alk und keine Kippen im Bus.

Anmelden könnt Ihr Euch bei uns im Büro im Exhaus, per Mail unter fanprojekt@exhaus.de, per Telefon unter 0651-99 17 30 8 oder 0151-222 06 989.

Minderjährige Mitfahrer benötigen zudem eine Erlaubnis ihrer Eltern um mitfahren zu können. Das entsprechende Formular schicken wir Euch gerne per Email zu.

Dieses muss dann spätestens vor Fahrtantritt ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden.

Euer FP-Team

Fanprojektfahrt nach Mannheim

logo-fp-trierFanprojektfahrt nach Mannheim am Samstag, 27.09.2014

Zum Regionalligaspiel unserer Eintracht beimSV Waldhof Mannheim am 27.09 bieten wir wieder eine Fanprojektfahrt an.

Abfahrt ist am Samstag, 27. September 2014 um 11:00 Uhr am Exhaus in Trier.
Unsere Rückkehr nach Trier wird gegen 18:30 Uhr erfolgen.

Die Fahrt kostet wie immer 5€, allerdings kein Alk und keine Kippen im Bus.

Anmelden könnt Ihr Euch bei uns im Büro im Exhaus, per Mail unter fanprojekt@exhaus.de, per Telefon unter 0651-99 17 30 8 oder 0151-222 06 989.

Minderjährige Mitfahrer benötigen zudem eine Erlaubnis ihrer Eltern um mitfahren zu können. Das entsprechende Formular schicken wir Euch gerne per Email zu.

Dieses muss dann spätestens vor Fahrtantritt ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden.

Euer FP-Team

Lesung mit Uli Borowka im Fanprojekt

Fanprojekt Trier: Lesung mit Uli Borowka im Balkensaal des Exhauses

Am vergangenen Mittwoch war der ehemalige Fußballprofi Uli Borowka zu Gast im Fanprojekt Trier und las aus seiner Biographie “Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker”.

„Volle Pulle“ auf dem Spielfeld, mit dieser Haltung gehörte Uli Borowka zu seiner aktiven Zeit zu den besten Verteidigern der Bundesliga und feierte nationale und internationale Meisterschaften. Abseits des Platzes, hatte der Begriff „Volle Pulle“ eine weitere weniger schöne Bedeutung für ihn. Er stand für hohen Alkoholmissbrauch bis hin zur Alkoholsucht. Nach seinem Rausschmiss bei Werder Bremen, einer zerrütteten Ehe und einem gescheiterten Selbstmordversuch schafft er es schließlich trocken zu werden und kämpft sich wieder mit voller Pulle zurück ins Leben. Heute engagiert er sich mit der “Uli Borowka Suchtprävention und Suchthilfe e.V.” in der Präventionsarbeit.

Im Balkensaal des Exhaus  gab Uli Borowka den 150 Zuhörern einen ehrlichen und offenen Einblick in sein bewegtes Leben. Angefangen von den ersten Einsätzen in der Bundesliga mit Borussia Mönchengladbach, den Titeln mit Werder Bremen aber auch der sich schleichend entwickelnden Alkoholsucht und das Scheitern seiner Ehe. Uli Borowka geht schonungslos hart mit sich selbst ins Gericht, kritisiert jedoch auch den Sport, die Gesellschaft und deren Scheinheiligkeit im Umgang mit dem Problem Alkoholsucht. So gibt er eine Episode zum Besten: Kurz nachdem er ein Training bei Werder Bremen verpasste, bot ihm sein damaliger Trainer Otto Rehhagel in der Außendarstellung Magenprobleme an. Anschließend machte er eins seiner besten Spiele und die Eskapade war vergessen.

Alles in allem war es ein sehr interessanter und spannender Abend. Zum einen bedrückend und nachdenklich stimmend als Uli Borowka von seinem Selbstmordversuch berichtete. Zum anderen machte Uli Borowka aber auch Mut – Mut, dass es auch ein Zurück ins Leben geben kann. Zeitweise wandelte sich die Lesung zu einem offenen Dialog, denn Uli Borowka ging auf alle Meldungen aus dem Publikum ein und machte besonders dadurch so manchem Zuhörer Mut.

Das Fanprojekt Trier bedankt sich bei Uli Borowka und allen Gästen für einen gelungenen Abend.