Archiv des Autor: Fanprojekt

Zugfahrt nach Bingen

Auch wenn morgen zunächst mal das Auswärtsspiel in Mechtersheim ansteht, teilen wir gerne den Aufruf von Insane Ultra für das folgende Spiel in Bingen:

Da wir das Auswärtsspiel unserer Eintracht bei der Hassia in Bingen am Rhein mit einem besonderen Touch untermalen wollen, rufen wir die Zugfahrer auf alle im Eintracht Trikot zu erscheinen! Doch auch für die restlichen Anhänger unserer Fanszene, egal ob Auto, Bus etc., am kommenden Samstag heisst es: ALLE MIT DEM TRIKOT NACH BINGEN!

Wie im InZine gegen Karbach schon erwähnt hoffen wir dass alle viel Spaß haben werden! Daher:
• Lasst uns einen flotten Tag haben! Und würdig auftreten!
• Doch: racke Alk-Leichen und Vandalismus im Zug braucht keine SAU! DENN: Im Stadion zählt es!
• Insane Ultra! Alles für den Dreier!

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Soliparty von Insane Ultra und dem Fanprojekt für das Exhaus

Mambo Schinki, Sascha Timplan (villaWuller) sowie weiteren Specials für lau? Kein Problem!

Notiert euch schon mal den 06.10. fett im Terminkalender, denn da steigt eine Soli-Party fürs Ex-Haus die ihres gleichen suchen wird!

Insane Ultra veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt eine Soli-Party für das von einer Insolvenz bedrohte Exhaus, welches nach fast 50 Jahren Kultur- und Sozialarbeit Solidarität in der ganzen Stadt verdient hat! Die Veranstaltung beginnt ab 17:30 Uhr mit einem lockeren Kick Off im Hof, ehe ab 20 Uhr im Balkensaal die Balken und Bässe nur so krachen! Die Arbeit des Exhauses ist für die Stadt Trier und ihre Jugend unermesslich, also zeigt das ihr Exfreunde seid und rockt mit uns den Balkensaal. Um Spenden wird gebeten!

Yippie Yippie Yeah Yippie Yeah
Krawall und Remmidemmi

P.S. weitere Infos folgen

Mambo

Vortrag – “Überleben im Turbokapitalismus” von Hardy Grüne

Fußball boomt, und die Bundesliga bricht einen Rekord nach dem anderen. Im Unterbau jedoch gärt es, brechen immer mehr traditionsreiche Vereine weg. Zu wenig Zuschauer, zu wenige Sponsoren, zu wenig mediale Aufmerksamkeit. Vor allem in den Regional- und Oberligen haben die Vereine existenzielle Probleme und kämpfen um ihre Zukunft.

Hardy Grüne, als langjähriger Fan des insolventen früheren Zweitligisten Göttingen 05 selbst betroffen, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Unterbau und den dortigen Problemen und Herausforderungen. Der Mit-Herausgeber von „Zeitspiel – Magazin für Fußball-Zeitgeschichte“ schaut in seinem Statement hinter die Kulissen und zeichnet ein Bild auf, das viele Vereine in einem schwierigen Spannungsfeld sieht.

Doch es geht nicht nur um Klagen und Jammern, es geht auch um Zukunft und Gestalten. Denn nicht nur für Hardy Grüne sind die Traditionsvereine existenzielle Grundlage der Fußballbegeisterung im ganzen Land. Wie also kann eine erfolgreiche Entwicklung aussehen? Auch darüber spricht und diskutiert Hardy Grüne in seinem Vortrag.

Am 18. Oktober freuen wir uns auf diesen Vortrag um 19:00 Uhr im kleinen Balkensaal.

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Fantreff mit Frühstück

Das Fanprojekt Trier lädt vor dem Heimspiel gegen den FC Karbach am Samstag zum Fantreff ins Exhaus ein.
Egal ob Ostkurvenfan, Ultra oder Haupttribünenstammgast alle sind herzlich willkommen bei der Einstimmung auf das Heimspiel.
Zudem erwartet euch ein leckeres Frühstück gegen Spende, sowie gekühlte Getränke.
Los geht es ab 11:30 Uhr.

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Filmvorfühung “Im inneren Kreis”

In den vergangenen Jahren kam es bundesweit immer wieder zu Anwerbeversuchen von V-Personen durch die Polizei in aktiven Fanszenen. So soll es auch im Umfeld der Trierer Ultraszene vor ca. 2 Jahren zu einem solchen Anwerbeversuch gekommen sein: https://www.deutschlandfunk.de/polizei-im-fussball-v-mann-bei-trierer-ultras.1346.de.html?dram:article_id=366753

In der linken Szene wurden bereits mehrere Fälle bekannt in denen V-Personen in die Szene geschleust wurden. Diesen widmet sich die Dokumentation Im inneren Kreis Doku.

Am Donnerstag den 23. August werden wir die Doku ab 19 Uhr im Balkensaal des Exhauses zeigen. Der Eintritt ist frei.

Hier eine kurze Beschreibung des Films:

IM INNEREN KREIS (2017, 86 MIN., FSK 12)

Iris P. führte enge Freundschaften und ging intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin “Iris Schneider” forschte sie jahrelang die linke Szene und die “Rote Flora” in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen innerhalb von 18 Monaten zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf: Maria B. (Tarnname “Maria Block”) und Astrid O. (alias Astrid Schütt). Auch sie arbeiteten mit ähnlichen Methoden wie Iris P. und waren viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs.

Und auch im idyllischen Heidelberg hat sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um linke Studierende auszuspähen, die nicht im Traum damit gerechnet hätten, einmal ins Fadenkreuz staatlicher Überwachung zu geraten.

Eindrucksvoll erzählen die Protagonisten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihre Geschichten. Überwachte Menschen aus dem Umfeld der “Roten Flora” in Hamburg und junge Studierende aus Heidelberg, aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm.

Was bedeutet die meist abstrakt scheinende Überwachung wirklich? IM INNEREN KREIS nähert sich dieser aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf eine sehr persönliche und konkrete Art: Welche Folgen hat Überwachung für den Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft? Wie frei können überwachte Menschen sein?

Wir wollten diese Geschichten erzählen und haben dafür eine Spendenkampagne gestartet. Ergebnis: 11.290 Euro. Dank der Spenderinnen und Spender konnte der Film am 10. Juni 2017 bundesweit in vielen Kinos starten. Seitdem hat sich IM INNEREN KREIS von einem spendenfinanzierten Mini-Budget-Film zu einem der erfolgreichsten unabhängigen politischen Dokumentarfilme der letzte Jahre aus Deutschland entwickelt.

Dazu trug natürlich auch das außergewöhnlich große Medienecho auf den Film bei: Berichte im Spiegel, der Süddeutschen Zeitung sowie großaufgemachte -und fast durchweg positive- Besprechungen in zahlreichen regionalen und überregionalen Zeitungen und Magazinen (z.B. Vice, Stern, Taz, Intro, Neues Deutschland, jungle world, Junge Welt) oder Radiosendern (z.B. Radio Eins, SWR). Auch nach nunmehr 11 Monaten mit mehreren hundert Vorführungen im Kino (Stand: Mai 2018) und tausenden Besucher*innen in ca. 60 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zieht der Film immer weiter seine Kreise: In Kürze wird IM INNEREN KREIS auch in weiteren Ländern zu sehen sein.

Wichtiger als die Zuschauerzahlen und gute Kritiken ist uns aber, dass der Film im Diskurs zum Thema Überwachung einen wichtigen Kontrapunkt gegen die Ausweitung der Überwachung setzt, indem er die individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Überwachung hautnah zeigt. Und es ist die Anerkennung für uns Filmemacher*innen, dass der Film so auch im Rahmen von Sondervorführungen für Fußballvereine, Parteien, politischen Gruppen, Universitäten und Schulklassen gesehen wird. Danke an alle Spender*innen und Besucher*innen, die das ermöglicht haben!

Mitwirkende: Überwachte Menschen aus der Roten Flora in Hamburg und aus Heidelberg, der Generalbundesanwalt a.D. Kay Nehm, der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum und viele andere.

 

im inneren

Insane Ultra karitativ

Zum Ende der Hinrunde startete Insane Ultra eine Spendensammlung um soziale Einrichtungen und Initiativen zu
unterstützen. Dabei wurden sowohl Kleiderspenden, als auch Geldspenden gesammelt.
Kurz vor Weihnachten konnten etliche Kartons und Säcke voller Kleiderspenden dem Benedikt Labre Haus 
überreicht werden. Das Benedikt Labre Haus ist ein Übernachtungsheim für wohnungslose Männer in Trier 
West und bietet darüber hinaus Teilverpflegung (Abendessen und Frühstück), 
die Möglichkeit zur Körper- und Wäschereinigung sowie die Ausgabe von Bekleidung und Hygieneartikeln. 
Weitere Informationen unter: http://www.rcvtrier.caritas.de/73563.html

Auch finanziell kam im Laufe der Saison ein stattlicher Betrag zusammen, welcher nun zwei weiteren Organisationen zu Gute kam.
Die Krebsgesellschaft Rheinland Pfalz e.V. freute sich über 250 €. Damit schlossen sich die Ultras dem Spendenaufruf des Eintrachtspielers
Kevin Heinz an, welcher selbst mit einem Spendenlauf für die Krebsgesellschaft Geld sammelte.
Die individuelle Unterstützung von Krebspatienten steht ganz im Zeichen der Arbeit der Krebsgesellschaft Rheinland Pfalz. 
Weitere Informationen findet ihr unter: https://www.krebsgesellschaft-rlp.de/

Eine weitere Herzensangelegenheit für Insane Ultra war die Spendenübergabe für das Wohnheim Theobaldstraße.
Nur einen guten Steinwurf vom Moselstadion entfernt konnten am Samstag den 9. Juni, gemeinsam mit dem Fanprojekt, 500 € an das 
Wohnheim für mehrfach- und schwerbehinderte Menschen übergeben werden. Im persönlichen Austausch mit den Bewohnern, welche sich
sichtlich über die Spende freuten, wurden dabei bereits Pläne für einen Stadionbesuch in der neuen Saison geschmiedet.
Informationen zum Wohnheim Theobaldstraße finden sich unter: http://www.lebenshilfe-trier.de/wohnheim-theobaldstrasse.html

Insane Ultra und das Fanprojekt Trier bedanken sich herzlich bei allen Spendern.