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Veröffentlichung im Namen von Insane Ultra

Wir werden dich vermissen…

„Spaghetti“, machs gut, da wo du jetzt bist…

Unser Metzer Bruder hat uns nach einem tragischen Verkehrsunfall für immer verlassen. Tief geschockt und völlig unerwartet traf uns sein Tod. Spaghetti, du wirst eine tiefe Lücke hinterlassen und uns fehlen!

Plötzlich und unerwartet wurde er aus dem Leben gerissen, aus der Mitte seiner Familie und dem Kreis seiner Gruppe. Viel zu jung – viel zu früh. Mit 25 Jahren. Schock. Leere. Trauer. Ohnmacht. Das sind unsere Gefühle seit der Nachricht über seinen Tod. Unsere Gedanken sind bei seinen Eltern, Geschwistern und Angehörigen. Und seiner Gruppe und Metzer Freunde der „Ouest“! Seine Familie muss lernen mit dem Schmerz zu leben. Wir können ihr nur versichern, dass sie auf diesem Weg nicht alleine ist.

Du warst ein Mutmacher in unserem Leben! Wenn die Laune bei Einzelnen im Keller war, sei es aus privaten Gründen oder weil unsere Eintracht mal wieder verloren hatte, 10 Sekunden mit dir und deiner Lebensfreude haben gereicht um alles Negative zu vergessen. Spaß zu haben und unsere Freundschaft zu feiern und zu zelebrieren!

Dein Verlust verändert auf einmal alles… Plötzlich geht es nicht mehr darum, die dicksten Eier in der Kurve zu haben, plötzlich geht es nicht mehr darum, wegen Kleinigkeiten zu maulen.
Dir wird stattdessen bewusst, wie wertvoll die gemeinsame Zeit mit deinen Leuten in der Kurve ist. Dir wird bewusst, dass sie vergänglich ist!

Danke für die gemeinsame und unvergessliche Zeit, die wir mit dir haben durften! Deine fröhliche Art, deine Lebensfreude und herzliche Menschlichkeit wird uns fehlen!

Wir trauern um einen Bruder, Pionier der Freundschaft und tollen Freund!

Ruhe in Frieden – Tu nous manques! Mais on t oublie jamais! Bisous Spaghetti!

Insane Ultra, Blaue Jugend und die ganze Fanszene der Eintracht!

Stille Trauer

“So still
Dass jeder von uns wusste, das hier ist
Für immer
Für immer und ein Leben und es war
So still
Das jeder von uns ahnte, hierfür gibt’s
Kein Wort
Das jemals das Gefühl beschreiben kann
So still
Dass alle Uhren schwiegen, ja, die Zeit kam zum erliegen
So still und so verloren gingst du fort…So laut, das alles, was wir dachten nichts als Leere zu uns brachte
So laut und so verloren war es hier
Als Stille bei uns wohnte anstatt dir”

(Zitat “Jupiter Jones”)
Wir nehmen Anteil und sind tief betroffen. “Spaghetti” war ein lebensfroher Mensch, der uns als treuem Besucher im “Funprojekt” (seine Worte) für immer in Erinnerung bleiben wird!

Infos zum Start der Oberligasaison

Am Samstag ist der lang ersehnte Tag endlich da, nach über einem halben Jahr und einer gefühlten Ewigkeit rollt der Ball wieder in der Oberliga. Doch die Auswirkungen der Corona-Pandemie bleiben leider weiterhin deutlich spürbar. Deshalb haben wir für euch dieses Update vorbereitet, was beim Stadionbesuch zu beachten ist:
Derzeit sind bei allen Spielen maximal 350 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen. Dementsprechend sind, Stand jetzt, alle Heimspiele durch Dauerkarten restlos ausverkauft, sofern es über die Saison hinweg bei einer Obergrenze von 350 bleibt.
Übertragung von Dauerkarten:
– Solltet ihr zu einem Heimspiel keine Zeit haben, ist es möglich einen Antrag auszufüllen und die Dauerkarte für dieses Spiel an eine andere Person zu übertragen. Nehmt diesbezüglich am besten möglichst früh Kontakt mit der Eintracht auf um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Zur Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten müssen hierbei die Daten der Person, die sich die Karte ausleiht, angegeben werden. Eintracht Trier hat bereits zugesagt, dass alle durch den Kartenverkauf erhobenen Daten an einem sicheren Ort verwahrt werden.
Ablauf im Moselstadion:
– Solange nur 350 Personen zugelassen sind, wird lediglich die Haupttribüne für Heimspiele geöffnet, dort sind die zugewiesenen Plätze einzunehmen.
– Auf dem Stadiongelände, beispielsweise an den Getränke- und Imbissständen ist eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen, diese darf am Sitzplatz dann abgenommen werden.
– Der Verein bittet darum Speisen und Getränke auf dem Sitzplatz einzunehmen.
– Die Toilettenhäuschen dürfen immer nur von einer Person betreten werden.
Alternativprogramm:
– Für alle SVE-Fans ohne Dauerkarte wird an der Möglichkeit gearbeitet das Spiel gemeinsam an einem anderen Ort zu verfolgen, da SVE-TV alle Spiele überträgt. Sobald hierzu genauere Informationen vorliegen informieren wir euch über die Details.
Auswärts gestaltet sich die Lage sehr unterschiedlich und es hängt von den gastgebenden Vereinen ab, ob und wenn ja wie viele Gästefans zugelassen werden. Auch bei Auswärtsspielen werden Eintrittskarten personalisiert verkauft, wie die Vereine mit den Daten umgehen werden entzieht sich dabei leider unserer Erkenntnis. Wir können an dieser Stelle nur für einen rücksichtsvollen und sensiblen Umgang in der Aufbewahrung der Daten werben, damit diese nicht in die falschen Hände gelangen. Zudem ist davon auszugehen, dass auch bei Auswärtsspielen auf Abstandsregeln und das Tragen der Mund-Nasen-Maske geachtet werden wird. Bezüglich der individuellen Regelungen bei Auswärtsspielen werden wir euch vor den entsprechenden Spielen rechtzeitig informieren, sobald uns die nötigen Informationen vorliegen.
Wir werden als Fanprojekt bei allen Spielen vor Ort sein und stehen euch bei Problemen oder Nachfragen gerne jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Anders sieht es mit der führenden Ultragruppe Insane Ultra aus, die aus nachvollziehbaren Gründen in ihrer schlüssigen Stellungnahme angekündigt hat bis auf weiteres nicht als Gruppe bei den Spielen aufzutreten:

Podiumsdiskussion: Wendepunkt Corona – Wie ein Virus unseren Volkssport Fußball entlarvt

Podiumsdiskussion – 22. September 2020 – Anpfiff: 19.05!
Wendepunkt Corona: Wie ein Virus unseren Volkssport Fussball entlarvt!
Welche Folgen hat das für unseren Fussball, seine Vereine, unsere Fankurven und die Fanszenen?
Fakt ist: Die Zukunft hat längst begonnen!
——
Podiumsdiskussion – 22. September 2020 – Anpfiff: 19.05!
Wo: Tufa (Tuchfabrik) – Grosser Saal (Adresse: Wechselstraße 4-6, Trier 54290)
Gäste:
Alfons Jochem (Vorstandsvorsitzender Eintracht Trier und ehemaliger Eintracht-Spieler)
Thomas Kessen (Sprecher Fan-Organisation „Unsere Kurve“ & Vorstand Fanabteilung VFL Osnabrück)
Raphi Acloque (Vorstandsvorsitzender „Supporters Club Trier 01“ und Fanclub „Moselhaie“)
Lukas Keuser (Fanprojekt Trier)
Etten (Insane Ultra)
Totti ( Insane Ultra, Ansprechpartner „Pro Fans“/“Unsere Kurve“/Überregionale Faninititaiven, ehemalig Fanbeirat und ehemaliger Vorsänger bei Insane Ultra)
Moderation: Benni Judith („SVE TV”)
Der Eintritt ist frei! ——
Zum Thema des Abends:
Nach Corona alles anders? Quo vadis geliebter Volkssport Fussball?
Corona hat eines offenbart: Der Fussball ist krank! Noch nie war die klaffende Wunde unseres liebsten Kindes offensichtlicher!
Es waren markige Worte, mit denen die »Fanszenen Deutschland« die Profivereine und den Ligaverband DFL kritisierten. Worte, mit denen sie eine Abkehr von den Plänen forderten, schon Anfang Mai wieder Erst- und Zweitligaspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Der Zusammenschluss umfasst fast alle Ultragruppen der Republik – so auch Insane Ultra- und spricht somit für zehntausende Fans. Der Profifußball sei »längst krank genug« und gehöre »weiterhin in Quarantäne«, schrieben sie schon Ende März!
So drastisch die Wortwahl war – im Gegensatz zu früheren Forderungen aus Fankreisen stieß das Schreiben auf breiteren Widerhall in der Gesellschaft. Wenngleich es auch viele Fußballfans gibt, die Geisterspiele befürworteten, um das finanzielle Überleben der Vereine zu sichern. Ob wir Ultras also für die Mehrheit aller Fußballfans sprechen, sicher streitbar. Doch unsere Kritikpunkte wurden auch außerhalb der Ultra-Kreise von vielen geteilt.
So ist der Eindruck weitverbreitet, dass derzeit ausschließlich das Fernsehgeld und damit das Wohl und Wehe der gut situierten Erst- und Zweitligisten diskutiert wird. Auch die Kritik an der »absoluten Untätigkeit des DFB, im Hinblick auf den Fußball unterhalb der 2. Bundesliga«, wurde von Regionalligavertretern wie Rot-Weiß Oberhausens Präsident Hajo Sommers zuletzt mit deutlich harscheren Worten (»Albern«, »geht gar nicht«) ausgesprochen. In den Amateurvereinen, denen derzeit scharenweise die Sponsoren und Mitglieder weglaufen, herrscht teils regelrechte Wut auf die Verbände, die die Entscheidung immer weiter herauszögerten, ob und wann in den unteren Klassen weitergespielt werden sollte.
Die Entscheidung kam spät! Wurde vom DFB abgegeben, mit dem Vorwand der Autonomie für die regionalen Verbände. So musste das Urteil von den regionalen Verbänden selbst getroffen werden! Ein »kompletter Abbruch der Saison«, hätte laut »Fanszenen Deutschland« »kein Tabu« sein dürfen. Und schien neben vielen Amateurvertretern sogar einigen Drittligisten alternativlos. Frankreich traute sich, warum nicht hier?
Dass die Frage, ob, wann und wie der Ligabetrieb wieder aufgenommen werden sollte, zwischen Vereinen und organisierten Fans so unterschiedlich bewertet wird, hängt möglicherweise auch mit der Wahrnehmung der vergangenen Wochen zusammen.
Nach Corona ist vor Corona? Wir fragen: Nach Corona alles anders?
Quo vadis geliebter Volkssport Fussball?
Wie zerrissen ist der deutsche Fußball?
Aufgrund behördlicher Covid19 Auflagen – begrenzte Gästezahl!
Info und Hinweis: Die Corona Hygiene- Richtlinien müssen eingehalten und umgesetzt werden! Am Eingang sind die Eintragung der Gäste- Namen Pflicht! Diese Liste wird während 2 Wochen bei einem Mitglied von Insane Ultra aufbewahrt! Danach geschreddert. Der Datenschutz ist somit garantiert!
Getränke Verkauf nur vor und nach der Veranstaltung in der Tufa Kneipe nebenan!
Mundschutz Pflicht beim Betreten und Verlassen des Saals!
Veranstalter: Insane Ultra mit Unterstützung des Fanprojekt Triers

Terezin – Theaterstück über Fußball im Konzentrationslager

Wir freuen uns am Montag den 7.9. das junge Theater Hof mit ihrem Stück über Fußball im Konzentrationslager Terezin zu begrüßen. Die Veranstaltung hat sich kurzfristig ergeben und wird unter Einhaltung der entsprechenden Corona-Vorschriften stattfinden, weshalb wir eine Voranmeldung empfehlen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Gewaltpräventionswochen statt.
Der Eintritt ist frei!
Weitere Informationen gibt’s hier im Ankündigungstext des jungen Theaters aus Hof:
“Terezín ist der Name einer tschechischen Stadt. In Deutschland besser bekannt als Theresienstadt. Theresienstadt war ein KZ – allerdings ein Vorzeigeprojekt der Nazi-Propaganda („Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“). So genossen die Insassen (Juden, politisch Andersdenkende, Homosexuelle) tatsächlich einige Privilegien. Was sie allerdings nicht vor dem fast sicheren Tod rettete.
Unter anderem wurde Fußball gespielt – im Ligabetrieb: Torjubel im Angesicht des Todes!? Glanzparaden neben Gaskammern?! Tempodribblings von Hungernden und Verzweifelten?! Anhand der Geschichte zweier Geschwister wird in „Terezín – Eine Geschichte von Fußball und Tod“ beschrieben, was das Fußballspielen für die Inhaftierten Theresienstadts bedeutete: Wie pure Freude an der Bewegung, Teamgeist und die Begeisterung für diesen wundervollen Sport vielen Menschen Hoffnung gab und Kräfte freisetzte. Überlebenswichtige Kräfte.
Im Anschluss an die Vorstellung gibt es die Gelegenheit zum Nachgespräch mit dem Darsteller und dem Team des Jungen Theaters”

 

Hiermit dokumentieren wir die Stellungnahme von Insane Ultra zur aktuellen Situation und zum Thema Stadionbesuch in Zeiten der Pandemie:

 

Salve Eintracht-Gemeinde,

 

die aktuelle Lage bedeutet weiterhin für uns alle eine schwierige und ausnahmslos beschissene Situation. Was würden wir alle dafür geben, endlich wieder wie gewohnt Schulter an Schulter in unserem geliebten Moselstadion zu stehen, unsere Farben siegen zu sehen und uns anschließend die Bierbecher im Freudentaumel um die Ohren werfen zu können. Es werden aktuell an vielen Ecken Gespräche geführt, Konzepte vorgeschlagen und eingereicht, doch nichts wird vorerst so sein wie es mal war oder sein soll. Unter den aktuellen Einschränkungen wird es für uns nicht möglich sein, den Fußball so zu verfolgen, wie wir es als Ultras, Fans und aktive Mitglieder des SV Eintracht Trier 05 gewohnt sind. Das aktuelle Konzept der Eintracht und der Stadt Trier sieht es vor, keine Stehplätze im Moselstadion zuzulassen, Tickets zu personalisieren und den aktuell gewohnten Mindestabstand bei der Zuteilung der Plätze einzuhalten. Da auch wir die Pandemie ernst nehmen und diese Entscheidung respektieren, wird es uns unter diesen Gesichtspunkten nicht möglich sein aktiv als Gruppe im Stadion auftreten und uns ausleben zu können. Unter diesen Umständen haben wir uns dazu entschlossen, die nächste Zeit nicht als Gruppe bei den Heim- und Auswärtsspielen unserer Eintracht aufzutreten. Wir werden die Situation jedoch von Zeit zu Zeit und je nach Beschränkungen durch die örtlichen Behörden neu bewerten.

Trotz alledem soll unsere Entscheidung keinesfalls als Kritik gegenüber Verein oder Mannschaft gesehen werden, geschweige denn dazu dienen, dass andere Fans und/oder Fanclubs sich uns gegenüber verpflichtet fühlen. Denn auch wir wissen, dass die Zuschauereinnahmen durch die aktive Fanszene einen nicht kleinen Anteil am Saisonbudget unseres Vereins haben. Daher soll auch jeder für sich selbst entscheiden, ob er unter diesen Bedingungen die Heimspiele im Moselstadion verfolgen möchte oder ob er das nicht mit sich vereinbaren kann. Gleiches gilt für Auswärtsspiele, sofern Zuschauer zugelassen werden.

Für alle die sich gegen einen Stadionbesuch entscheiden, werden wir, im engen Austausch mit anderen Fangruppen, von Spiel zu Spiel ein alternatives Programm anbieten.

Alles natürlich innerhalb der Maßnahmen, die der Pandemie-Bekämpfung dienen.

In Eintracht für Trier!

http://www.insane-ultra.de/